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Versorgungskonzept

Der idealtypische Behandlungsablauf sieht vor, dass die Patienten zentral auf einer hochgesicherten Station aufgenommen werden. Dort erfolgt nach eingehender Diagnostik eine Prognose zur Gefährlichkeit und zum Sicherungs- und Behandlungsbedarf des Patienten. Entsprechend dieser Einschätzung wird der Patient zur therapeutischen Bearbeitung seiner Problematik in eine Einheit der gesicherten Regelbehandlung mit einem nach Störungsbildern differenziertem Therapieangebot verlegt. Abhängig von den Behandlungsfortschritten und nach einer in den Lockerungsgrundsätzen genau festgelegten Abfolge wird dem Patienten schrittweise mehr Freiheit zuerkannt. In der offenen Regelbehandlung werden erzielte Verhaltensveränderungen durch zunehmende Außenorientierung stabilisiert. Diese Rehabilitationsphase kann sowohl in den Maßregelvollzugskliniken als auch wohnortnah in allgemeinpsychiatrischen Einrichtungen durchgeführt werden. Entsprechend der Behandlungsphasen wird die Sicherung gestaltet. Die Aufnahme erfolgt unter höchster baulicher und personeller Sicherung. Während der Regelbehandlung wird die Sicherung entsprechend der therapeutischen Fortschritte und intensiver prognostischer Überlegungen schrittweise reduziert, bis die Vorraussetzungen für den Abschluss einer stationären Behandlung gegeben sind und die Beurlaubungsphase beginnt. Die Patienten können dann in die eigene Wohnung oder in Einrichtungen des betreuten Wohnens beurlaubt und von der forensischen Nachsorgeambulanz betreut werden. Am Ende einer erfolgreichen Behandlung steht die Entlassung aus dem Maßregelvollzug und die Nachsorge über die Forensische Nachsorgeambulanz.



Verlauf der Behandlung

Lockerungsgrundsätze (PDF)