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Diagnostik

Die Gewinnung umfassender diagnostischer Informationen ist die Voraussetzung für die Klärung des Zusammenhanges zwischen der Störung/Krankheit und den Straftaten sowie die Einleitung der Behandlungsmaßnahmen und die Überprüfung des Behandlungserfolges.

Die Erstdiagnostik erfolgt in den ersten Stunden und Tagen nach der Aufnahme. Sie ist handlungsleitend für dringliche Behandlungsmaßnahmen und die Entscheidungen hinsichtlich der Sicherung des Patienten.
Bis sechs Wochen nach Aufnahme erfolgt eine erweiterte Diagnostik zu der neben einer gründlichen Anamnese eine Leistungs- und Hirnfunktionsdiagnostik, eine Persönlichkeitsdiagnostik, die Gefährlichkeitsbeurteilung sowie die Beurteilung des schulischen und beruflichen Leistungsstandes gehören. Dabei werden Methoden der klinischen Exploration und Verhaltensbeobachtung sowie objektivierende Untersuchungsverfahren angewandt und alle Informationen aus den Ermittlungsakten und dem Erkenntnisverfahren zugrunde gelegt.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden im weiteren Behandlungsverlauf ständig differenziert und bilden die Grundlage für die Erstellung des Behandlungsplanes und die Therapie der Risikofaktoren.

Roter Pfeil (zeigt Beginn einer Link-Zeile)Diagnostik (PDF)